Chronologische Geschichte der Stiftung St. Wolfgang...


16. März 1871
Gründungsvertrag zur Bildung einer Waisenanstalt zu St. Wolfgang für die vier Pfarreien des Friedensgerichtskreises Schmitten (Düdingen, Bösingen, Wünnewil und Überstorf).

18. September 1871
Gründung der Anstalt St. Wolfgang.

29. September 1871
Der Staatsrat des Kanton Freiburg beschliesst:

1. Das Waisenhaus St. Wolfgang ist als moralische Person im Sinne des Art. 13 des Zivilgesetzes anerkannt. Es kann infolgedesen, unter den gewöhnlichen Gesetzbestimmungen erben, vewalten und verpflichten.

2. In Erwartung seiner endgültigen Einrichtung sind dessen Gründer im Sinne des Art. 1943 des Zivilgesetzes, als Wohltätigkeitgenossenschaft eingesetzt und sie vertritt die Gründung in allen ihren öffentlichen Verrichtungen.

3. Die Rechnungen des Gründung werden jedes Jahr der Genehmigung des Oberamtmannes des Sensebezirkes unterbreitet.

19. März 1872
Die Eröffnungsfeier des Waisenhauses fand am Josephstag, 19. März 1872 in der Pfarrkirche Düdingen mit feierlichem Hochamte und Predigt statt.

18. Juli 1873
Der Start war äusserst mühsam und von schlimmen Ereignissen geprägt: "Am 18. Juli 1873 kam jenes furchtbare Hagelwetter über unsere Gegend, welches unzählige Hoffnungen einer Menge Landwirte ganz vernichtete. Durch dieses schwere Unglück ging auch für die junge Anstalt jede Aussicht auf einen mässigen Ertrag ihrer Felder verloren. In dieser Not befand der Verwalter, sich am letzten Strohhalm eines untergehenden Geschäftes zu halten und veranstaltete eine Lotterie, welche das Überleben sicher konnte."

Jahr 1900
Das Waisenhaus hat seit 1871 schon 250 Kinder grossgezogen

23. Dezember 1905
Der Staatsrat genehmigt die Statuten des Waisenhauses St. Wolfgang, welche von nun an als fromme Stiftung gilt.

1906 / 1907
Das "neue" Haus St. Wolfgang wird gebaut. In den für damalige Verhältnissen grosszügigen Räumen werden von den Ingebohler Schwestern "unzählige verlassene und verwaiste Kinder zu rechtschaffenden Menschen erzogen".

1948
Die Einführung der AHV in der Schweiz bewirkt, dass ein Kind trotz Verlust eines Elternteils nicht gleich ins Heim kam, durch Witwen- und Waisenrenten wurde es möglich, dass Kinder von einem einzelnen Elternteil grossgezogen werden konnten. Es gab auch immer mehr Dienstboten, welche nach einem arbeitsreichen Leben niemand mehr hatten, der sich um sie kümmerte.

07. Mai 1951
Die Anstalt wird umgetauft und heisst nun Kinderheim St. Wolfgang. "Diese hat den Zweck, die armen Waisen und erziehungsbedürftigen und verwahrlosten Kinder der Gemeinden Düdingen, Schmitten, Bösingen, Wünnewil und Überstorf liebevoll aufzunehmen und christlich zu erziehen."

15. März 1955
Das Kinderheim wird umgewandelt in ein Altersheim. Nach baulichen Anpassungen finden rund 40 Männer in St. Wolfgang ein neues Zuhause.

1964
Das Altersasyl der Gemeinde Düdingen in Ottisberg wird aufgehoben, die Insassen werden nach St. Wolfgang verlegt. In dieser Zeit vergrössert sich auch die Landwirtschaft, das Heim bewirtschaftet rund 85 Jucharten Land. Viele Heimbewohner, damals noch Insassen genannt, arbeiten in der Landwirtschaft kräftig mit, das Heim versorgt sich zu einem grossen Teil selber mit Lebensmittel.

1966
Nach fast 100 Jahren werden die ehrwürdigen Schwestern von Ingenbohl segensreich verabschiedet, der Betrieb erhält nun einen Heimleiter.

22. Mai 1980
Gründung der Stiftung Altersheim St. Wolfgang, durch die 5 Stiftergemeinden Düdingen, Schmitten, Wünnewil-Flamatt, Bösingen und Ueberstorf

1982 bis 1984
Das Gebäude in St. Wolfgang wird total saniert und modernisiert. Während dem Umbau leben die Insassen in Baracken, welche rund um die Baustelle aufgestellt wurden. Gemäss den Rapporten von damals "fühlten sich vor allem die 32 Männer sehr wohl im Barackenleben." Nach der Wiedereröffnung steht das Altersheim neu auch Frauen offen.

1986
Der Stiftungsrat beschliesst, angesichts der immer knapper werdenden Bettenkapazitäten, in Schmitten ein weiteres Alters- und Pflegeheim zu bauen.

1989
(4. November offizielle Eröffnung und Tage der offenen Tür Sa/So, 4./5.11, zudem Volksfest mit Einweihung der Brunnenanlage Fr/Sa, 22./23.Juni 1990)
Das Alters- und Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten mit 45 Betten wird eröffnet.

1997
Eine neue Idee der Altersversorgung wird in die Tat umgesetzt. In Bösingen eröffnet die Stiftung Altersheim St. Wolfgang die Dezentrale Pflegestation DPS. Sie bietet für 7 Bewohnerinnen und Bewohner Platz. Dies ist eine Alterswohngemeinschaft mit professioneller Pflege und Betreuung.

1999
Die Stiftung beschliesst, zwei Neubauten zu realisieren, eine in Düdingen und eine in Flamatt.

26. Oktober 2000
Die fünf Stiftungsgemeinden schliessen einen Vertrag ab, die sogenannte Vereinbarung der Gemeinden.

1999 - 2001
Das Pflegeheim Wolfacker mit 44 Betten wird gebaut und im September 2001 eröffnet. Die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner des altehrwürdigen St. Wolfgang's werden ins neue Pflegeheim gezügelt.

09. Oktober 2001
Der Stiftungsrat beschliesst neue Statuten.

2003 - 2005
Bau des neuen Pflegeheimes in Flamatt mit 45 Betten, der Bezug ist für den 1. November 2005 geplant.

19. November 2005
Offizielle Eröffnung des neuen Pflegeheimes Auried in Flamatt.

2006
- Vollständige Belegung des Pflegeheims Auried in Flamatt.
- Verschiedene Workshops von VR und GL zur Strategie.

2007
- 24.01.2007: Verabschiedung neue Strategie mit Hauptthemen wie 
  Mantelnutzung, Demenzpflege, neue Heimstandorte.
- April 2007: Eröffnung Tagesheim im Weiler St. Wolfgang bei Düdingen.
- 17.12.2007: Stiftungsgemeinde Bösingen verabschiedet das neue
  Alterskonzept der Gemeinde; Stiftung St. Wolfgang als stabiler
  Bestandteil und Partner.
 

2008
- Frühjahr 2008: Stiftungsgemeinden Bösingen und Ueberstorf beschliessen
  und kaufen Bauland für zukünftige Pflegezentren in ihren Gemeinden.
- Tagesheim St. Wolfgang als fixe Stütze in der
  Altersversorgung im Sensebezirk.
- Entscheid zugunsten Bösingen für den Bau des nächsten Pflegezentrums.
 

2009
- Reorganisation im Verwaltungsrat.
- Wettbewerb neues Pflegezentrum in Bösingen.
 

2010
- Personelle Neubesetzungen (Trennung von Geschäftsleiter und Stv) und Neuorganisation der Geschäftsleitung mit neuem Geschäftsführer sowie mit Bereichsleitungen Pflege und Betreuung, Finanzen/HR, Verpflegung und Logistik.
- Anpassungen in der Organisation zum Bau des Pflegezentrums Bösingen
 

2011
- Im Frühling teilweise Neubesetzung der Stiftungs- und Verwaltungsräte
  infolge der (Gemeinderats)-Wahlen für die neue Legislaturperiode 2011 bis 2016.

- Mitte 2011: 1. Baukommissionssitzung für den Neubau Pflegezentrum 
  Bösingen; unterteilt in das Pflegeheim der Stiftung St. Wolfgang sowie das Wohnhaus der Stiftung Wohnen in Bösingen.
  Präsident der Baukommission ist Markus Zosso, Verwaltungsrat
  und Gemeinderat in Schmitten.

- 7. Juli 2011: Verabschiedung von Rolando Bevilacqua (VR-Präsident), Daniel Brunner (VR) und Marcel Schmutz (VR). Wahl von Ursula Krattinger-Jutzet als neue VR-Präsidentin.

- 22. Juli 2011: Nach intensivem Gespräch liegt das Einverständnis des Kantons für die zusätzlichen 7 Plätze im Tagesheim vor; dies ab sofort.

- 29. August 2011: Definitive Abnahme des neuen Ruf-, Ortungs- und Kommunikationssystems im PH Wolfacker Düdingen. System läuft zur besten Zufriedenheit. 
 

2012
Januar - März 2012: Die Baukommission des Pflegezentrums Bösingen (Pflegeheim mit 30 Plätzen sowie 2 Häuser mit total 24 Seniorenwohnungen) beginnt mit der Detailplanung, verbunden mit diversen Diskussionen und Gesprächen mit unterschiedlichen kantonalen Behörden.

Mai - Juni 2012: Die Baubewilligung für das neue Pflegeheim mit 30 Plätzen sowie die 2 Mehrfamilienhäuser (je 12 Seniorenwohnungen) ist am Fr, 25. Mai 2012 eingetroffen. Wir, d.h. die beiden Stiftungen St. Wolfgang und Wohnen in Bösingen, können starten.

Do, 13. September 2012: Der Stiftungsrat genehmigt einstimmig den Baukredit von rund 13,8 Mio. Franken für den Neubau in Bösingen. Der offizielle Spatenstich ist vorgesehen am Mo, 8. Oktober 2012.

Die obligatorische Einführung des neuen Einstuftungssystems "RAI" für die Heimbewohner fordert Einiges an personellen und finanziellen Ressourcen.

Die Erste-Hilfe-Kurse fürs gesamte Personal, organisiert durch das Team der Ambulanz Sense fanden grossen Anklang.

Kurz vor Ende Jahr, am 30. Dezember 2012, erlag Rolando Bevilacqua, "de Bevi", unser langjähriger Verwaltungsrat und Präsident, einem Herzversagen.

 

2013
Der Bau des Pflegezentrums Bösingen verläuft planmässig, dies trotz des strengen und harten Winters.

Die Brandschutzkurse fürs gesamte Personal, durchgeführt mit dem Stützpunkt der Feuerwehr Düdingen und externer Unterstützung, fanden sehr positives Echo.

Neu-Ausschreibung im Sommer 2013 der Pacht St. Wolfgang, dies ab Herbst 2014 infolge Pensionierung des heutigen Pächters.

Übernahme der Wäscherei für die Spitex-Dienste des Sensebezirks.

Beibehaltung der dezentralen Pflegestation (DPS) in Bösingen bis Ende 2015 als Testphase; dies mit 7 Betten (Projekt in Richtung "betreutes Wohnen"). Demzufolge wären dann in Bösingen rund 38 Pflegeplätze vorhanden.

Abschlussfeier mit 10 Lehrlingen im Juli 2013, die alle erfolgreich beendet haben (KV, Köchin, FaGe, FaHa).

Einführung eines neuen Medikamentensystems (Blister-Verpackung und Verteilung).

Installation eines neuen Ruf-, Ortungs- und Kommunikationssystems in der Sonnmatt in Schmitten.

 

2014
Die Bauarbeiten für das neuen Pflegeheim Bachtela am Spycherweg 1 in Bösingen verlaufen planmässig.

Im Februar/März sind alle neuen Stellen besetzt sowie Material und Einrichtungen bestellt.

Tag der offenen Tür am Sa, 24. Mai 2014 sowie offizieller Start im Pflegeheim Bachtela am 2. Juni 2014.

 

2015
Urs Schürch, Bereichsleiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung, geht Ende Februar 2015 in die verdiente Pensionierung. Sein Nachfolger, Stefan Budliger aus Bösingen, beginnt anfangs Februar 2015.

Schliessung der dezentralen Pflegestation (DPS)  in Bösingen
Leider musste im März 2015 informiert werden, dass die Stiftung St. Wolfgang die DPS auf Mitte 2015 schliessen wird. Gründe wie eine fehlende Bewilligung für zusätzliche Pflegebetten, eine zu tiefe personelle Pflegedotation für einen 24 h Betrieb, aber auch erhöhte wohnliche Ansprüche von Bewohnern (z.B. fehlende eigene Nasszellen) haben leider dazu beigetragen. Mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in nächster Zeit zusätzliche persönliche Gespräche geführt zum weiteren Vorgehen. Wir werden unsere Rolle als soziale Arbeitgeber weiterhin vollumfänglich wahrnehmen. Ebenfalls wird für alle heutigen Heimbewohner der DPS, zusammen mit ihren Angehörigen und den betreuenden Personen ein Platz innerhalb der Stiftung (oder bei Wunsch ausserhalb) gefunden werden. 

April 2015
Für alle sieben Bewohnerinnen der DPS konnte der Wunschplatz in einem unserer Pflegeheime gefunden werden. Ebenfalls konnte allen acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DPS ein neuer Arbeitsplatz innerhalb der Stiftung angeboten werden. Das Zügeln von der DPS in das gewünschte neue Zuhause erfolgt am Mi, 22.4.2015.

Im Sommer 2015 wird der Aufzug im Tagesheim im St. Wolfgang 13 ersetzt. Während den Monaten Juli/August 2015 wird das Tagesheim temporär in der heutigen DPS geführt. Ebenfalls erfolgt im Tagesheim selbst eine sanfte Sanierung mittels Neumalerei sowei einer räumlichen Umgestaltung.

Ebenfalls erfolgte die Fassadensanierung sowie der Ersatz der alten Fenster der Liegenschaft St. Wolfgang 24.

29. April 2015
Positiver Verlauf der Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung St. Wolfgang. Der Rahmenkredit von 750'000 Franken für Umbauten und Optimierungen wurde einstimmig genehmigt.

März - Juni 2015
Das sogenannte Pächterhaus im St. Wolfgang 19 wird komplett saniert. Aus 2 Wohnungen entsteht neu eine grosse Wohnung, nun intern mittels Treppen von der Garage bis zum 1. Stock verbunden.

Herbst 2015
Mit dem Ersatz des alten Telefon- und Rufsystems im Pflegeheim Auried in Flamatt sind nun alle Häuser der Stiftung mit dem bewährten gleichen Telefon-, Ruf- und Ortungssystem ausgestattet.

 

2016
Die Festtage sind in allen vier Pflegeheimen und im Tagesheim ruhig verlaufen; das Jahr 2016 hat gut begonnen. Die Verantwortlichen der Stiftung sind weiterhin daran, die Prozesse in allen Bereichen zu optimieren. Zusammenfassend folgende Projekte und Aktivitäten:

  • Der Pikettdienst der Hauswarte wird, nach positiver Testphase, definitiv eingeführt.
  • Die Jahresrechnung 2015 schliesst positiv ab.
  • Das kantonale Projekt "Senior+" ist vom Grossrat verabschiedet.
  • Im Frühling (teilweise) Neubesetzung der Stiftungs- und Verwaltungsräte infolge der (Gemeinderats)-Wahlen für die neue Legislaturperiode 2016 bis 2021.
  • Das SSW-interne Konzept "freiwillig engagiert" steht; Flyer und Werbung folgen.
  • Die Auffrischung der Homepage ist abgeschlossen.
  • Erneute Sanitäts- und 1. Hilfe-Kurse fürs Personal mit dem Team der Ambulanz Sense sind organisiert und finden im Herbst statt.
  • Regelmässige Besuche einer dipl. Zahnärztin in allen Pflegeheimen für die Heimbewohner und als Weiterbildung fürs Personal (Mundhygiene) sind organisiert und können genutzt werden (freiwillig).
  • Sanierung des Küchenbodens im Auried in Flamatt ist erfolgt (Wasserschaden).
  • Sanierung und Umbau der Sonnmatt in Schmitten auf Kurs (zusätzliche Bewohnerzimmer, Ferienzimmer, Büros usw.). Erneuerung des (nun rutschfesten) Küchenbodens ist erfolgt.
  • Das Projekt "Barry" (monatliche Besuche in den Pflegeheimen mit Bernhardinerhunden) wird definitiv eingeführt.
  • Partnership-Day mit einer privaten Firma aus Freiburg gut verlaufen; wird weiter verfolgt.
  • Die "Militärferien" mit unseren Heimbewohnern und der San-RS sind im 2015 bestens verlaufen; weitere solche Angebote sind im 2016/2017 wieder geplant (Neuenburg, Ins, Schmitten).
  • Das Projekt der geplanten 12 Alterswohnungen im Auried in Flamatt, verbunden mit neuen Parkplätzen für die Stiftung, verzögert sich infolge Einsprachen; Baubeginn neu im März 2017 .
  • Das Beratungsmandat mit "VOLTIGO Fribourg" (mobiles palliativ Care Team) ist erfolgreich gestartet.

2017

  • Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung befassen sich mit der neuen Strategie 2018 bis 2023 der Stiftung. Ziel ist es, diese im Herbst 2017 oder Frühjahr 2018 genehmigen zu lassen.
  • Es erfolgte ein positiver Abschluss der Rechnung 2016.
  • Vor 10 Jahren (April 2007) wurde das Tagesheim der Stiftung im St. Wolfgang eröffnet.
  • Im Pflegeheim Auried Flamatt erfolgte der rollstuhlgerechte Umbau des Empfangs, diverse Büros und Personalraum wurden renoviert und teilweise gezügelt.
  • Im Pflegeheim Wolfacker in Düdingen erfolgte die Modernisierung des Coiffeursalons und ebenfalls wurde der Empfang frischer, rollstuhlgerecht und farblicher umgebaut.
  • Der neue Parkplatz mit 13 Plätzen für die Angestellten in Flamatt wurde erstellt.
  • Mitte August Beginn des Baus von 12 Alterswohnungen der Stiftung für das Alter Wünnewil-Flamatt gegenüber dem Eingang des Pflegeheims.
  • Die Aussenplätze für die Bewohner der Pflegeheime in Düdingen und Flamatt wurden neu gestaltet und ausgerüstet.
  • Der Bericht "Planung der Langzeitpflege 2016-2020" der kantonalen Direktion für Gesundheit und Soziales liegt vor. Für den Sensebezirk erfolgt keine Zuteilung von neuen Pflegeplätze bis 2020. Ab 2021 sieht es aufgrund der demografischen Entwicklung vorsichtig positiv aus.
  • Anfangs August haben 8 neue Lehrlinge gestartet (5 FaGe, 2 Köchinnen, 1 KV).
  • Die neue Strategie 2018 - 2023 liegt vor und wird im April 2018 dem Stiftungsrat vorgelegt werden.
  • Alle Pflegeheime der Stiftung sind seit längeren stetig voll besetzt; die Wartelisten nehmen zu. Das Tagesheim im Weiler St. Wolfgang bei Düdingen ist ebenfalls gut besucht.
  • Das Budget 2018 wurde anlässlich der Sitzung des Stiftungsrates einstimmig genehmigt.
  • Die bis anhin - schweizweit - günstigste Handhabung von Medikamenten (Pauschalen), Pflegematerial sowie der pharmazeutischen Betreuung (dies in Pflegeheimen, Modell der Kantone FR/AG/TI) ist aufgrund eines Bundesgerichtsurteils und dem Vorgehen der Krankenkassen (Bundesamt für Gesundheit; Verfeinerung des Risikoausgleichs von Medikamentendaten) in Frage gestellt. Die neue Handhabung soll bis Mitte 2018 entschieden werden.

 

2018

  • Im Januar 2018 erfolgten diverse Weiterbildungsanlässe (Forumtheater) fürs gesamte Personal zum Thema "Szenen aus dem Pflegealltag"; dies mit Profischauspielern aus "Fascht e Familie". "Negative" Szenen wurden gespielt, kommentiert und anschliessend ins Positive gewandelt und wieder gespielt; super Anlässe und sicher Einiges haften geblieben.
  • Positiver Rechnungsabschluss 2017 der Stiftung.
  • Erneuerung gesamte EDV (Programme); Projekt auf Kurs.
  • Definition und erste Abklärungen zum Vorgehen bei Transfers von (entsprechend) dementen Heimbewohnern in die spezialisierte Abteilung "Magnolia" im Pflegeheim Maggenberg in Tafers.
  • 1. Treffen der d-sprachigen Pflegeheim-Küchenchefs; positiv und wird weiter geführt.
  • Zusammenarbeit mit der FH-Freiburg in Osteopathie-Behandlung für Mitarbeiter und Heimbewohner der Pflegeheime der Stiftung.
  • Erneute stark gewünschte "Militärferien" für Heimbewohner mit der San RS, diesmal in Einsiedeln.
  • Im Februar Thematik Zonenplanung St. Wolfgang 13; Treffen mit der Gemeinde.
  • Erste Anstellungen von "Zivis" bei der Stiftung, dies in den Bereichen Logistik, Verpflegung und Betreuung.
  • März: Bekanntgabe, dass der Stiftung das Zertifikat im Bereich der Palliativ-Geriatrie übergeben wird (anlässlich der Freiburger Messe).
  • April: QS-Management der Stiftung bestätigt (2018- 2020).
  • Der Stiftungsrat genehmigte an der Sitzung vom 18. April 2018 die Strategie der Stiftung 2018 - 2023 sowie u.a. ebenfalls ein Investitionskredit von 295'000 Franken. Dieser wird für den Ersatz der Aufzüge im Pflegeheim in Schmitten sowie für den Ersatz der Steuerungen (Heizung und Lüftung) der Pflegeheime in Düdingen und Flamatt verwendet.
  • Angepasste Organisation und Einführungsprogramm für Neueintretende (ganzer Tag).
  • Grössere Diskussionen laufen (auch auf höchster Stufe) betreffend den Änderungen im FR-Medisystem (Wegfall der Pauschale für Heimbewohner) und der pharmazeutischen Beratung. Neu ab 1.7.2018 alle Medis nur noch auf Rezept durch die Apotheke; Blister-System besteht weiterhin.
  • Mai: Diskussionen betreffend dem HFR (Kantonsspital Freiburg) zu Defiziten, Sparmassnahmen, Lohnpolitik (Ausgliederung Pflegepersonal aus Staatsbesoldungsordnung usw.?).
  • Alle Häuser der Stiftung weiterhin (seit mehreren Monaten) voll belegt, das Tagesheim mit guter 2/3 Belegung.
  • Vorstellung Parkplatzbewirtschaftungskonzept der Gemeinde Wünnewil-Flamatt; seitens der Stiftung richterliches Verbot auf dem Areal beim Pflegeheim Auried und den Alterswohnungen in Flamatt.
  • Juni: Personalfest mit rund 170 MA in Räsch bei Düdingen im Barzelt des Feldschiessens, bestens angekommen .
  • Premiere der Konzerte (Sa und So, Mehrzwecksaal in Schmitten) mit 50 Heimbewohnern aller Pflegeheime der Stiftung; beide Male volles Haus und standing-ovations. Fortsetzung offen...
  • Klärungen der Hauswartleistungen (Aussenarbeiten) der Stiftung für die 12 Alterswohnungen in Flamatt, Bezug ab November 2018 geplant.
  • Juli: 1. Personalausflug mit Schifffahrt (Biel-Murten); lockere und entspannte Atmosphäre mit rund 100 TeilnehmerInnen, zweiter gleicher Ausflug folgt im August mit ebenfalls gut 100 Anmeldungen.
  • Alle 6 Lehrlinge haben die Schlussprüfungen bestanden (FAGE, FABU, Koch), 18 weitere sind noch in der Ausbildung.
  • August: Teilnahme der Stiftung mit Märitständen am Buurehofmärit bei Martin Baeriswyl in Noflen bei Bösingen; gutes Echo und Verkäufe.
  • Oktober: Der Pensionspreis in den Pflegeheimen wird um 2 Franken auf 105 Franken erhöht und an die Indexierung angepasst, dies ab 2019 (Entscheid Grossrat Freiburg infolge des parlamentarischen Auftrages vom Dezember 2017, u.a. von Ursula Krattinger, Präsidenten der Stiftung St. Wolfgang).
  • November/Dezember: Beide Aufzüge im Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten wurden ersetzt.  Es erfolgten zudem diverse Abklärungen für die zukünftige Ausrichtung der Stiftung im Baubereich. Weiterhin alle Pflegeplätze besetzt, Wartelisten vorhanden.

2019

  • Januar: ...